Emerging Markets Trader - Hohe Gewinne mit Schwellenländern wie China, Indien, Osteuropa, Lateinamerika etc. - Gewinnen auch Sie mit Hebelzertifikaten, Optionsscheinen und Aktien - Musterdepot, Basiswissen über die Emerging Markets und vieles mehr
Hohe Gewinne mit Emerging Markets wie China, Indien, Osteuropa, Lateinamerika etc. - Hebelzertifikate, Optionsscheine und Aktien - Profitieren auch Sie
Emerging-Markets-Musterdepot Börsenbrief-Archiv Aktuelle Ausgabe
Der Börsenbrief für : China | Indien | Lateinamerika | Russland | Osteuropa | Afrika | Korea | Thailand | Indonesien | Türkei | Israel


Zurück zur Startseite
Genaue Beschreibung des Emerging-Markets-Trader
Laden Sie kostenlose Probeexemplare herunter
Die Erfolge im Überblick
Experten managen das Musterdepot
Alles über die Emerging Markets
Was sagt die Presse über uns?
Jetzt testen und sparen!
Emerging Markets-Trader abonnieren und Rabatte sichern



EM-Musterdepot
Wie handeln?
EM-Prognosen
Langzeit-Charts
Aktuelle Ausgabe
Abo testen
Passwort vergessenn
 


 


"Das Jahrhundert der Emerging Markets!"

 

01.04.2005 Interview mit Buchautor Oliver Süß - http://www.finanzbuchverlag.de

 


"Wer sich als Anleger künftig nur mit den Börsen in Europa und den USA beschäftigt, der verpasst eine einmalige Chance: denn wir stehen am Anfang des Jahrhunderts der Emerging Markets! Diese aufstrebenden Märkte, zu denen zahlreiche Volkswirtschaften in Asien, Südamerika und Osteuropa zählen, steht im 21. Jahrhundert ein Wirtschaftsboom bevor, wie ihn die USA, Europa und später auch Japan im Laufe des 20. Jahrhunderts erlebt haben. " Oliver Süß, Buchautor




Herr Süß, was genau sind Emerging Markets?

Emerging Markets sind aufstrebende Volkswirtschaften, die mehr oder weniger nahe an der Schwelle zu entwickelten Industrienationen wie etwa Deutschland oder den USA stehen. Der Begriff kommt aus dem Englischen und lässt sich direkt mit entstehende Märkte“ übersetzen, meist wird hierzulande aber das Wort "Schwellenländer“ benutzt. Klassische Emerging Markets sind beispielsweise China, Russland, Indien, Brasilien oder die osteuropäischen Staaten.


Warum sind Sie sich so sicher, dass das gerade erst begonnene Jahrhundert das "Jahrhundert der Emerging Markets“ wird?

Die Volkswirtschaften von Ländern wie China, Russland oder Indien, in denen mehr als ein Drittel der Weltbevölkerung lebt, entwickeln sich seit geraumer Zeit mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten. Wer vor zwanzig Jahren in einem dieser Länder war und heute wieder dort hin reist, der sieht, in welch mächtigen Schritten die Industrialisierung mittlerweile vorangeschritten ist. Doch während die Staaten in Europa, die USA oder Japan vergleichsweise lange für ihren Aufstieg zu Industrienationen gebraucht haben, dürfte dies in den heutigen Emerging Markets deutlich schneller passieren. Und wenn mit China, Indien, Brasilien, Mexiko und Russland die größten aufstrebenden Volkswirtschaften zur Riege der Industrienationen zählen, ist – auch an den dortigen Finanzmärkten - der große Gründer-Boom vorbei. Daher ist das 21. Jahrhundert das "Jahrhundert der Emerging Markets“.


Gibt es Ihrer Meinung nach historische Parallelen in den westlichen Industrieländern zum Boom in den Schwellenländern Asiens?

Natürlich gibt es die, etwa in der gesellschaftlichen Entwicklung. Wie zu Zeiten der Industrialisierung in Europa oder den USA ziehen auch in den Emerging Markets von heute zunehmend Maschinen und moderne Produktionsmethoden in die Wirtschaft ein, viele Menschen verdienen mehr Geld, können sich Autos, Handys, Fernseher, Reisen und andere Dinge leisten, die noch Jahre zuvor absoluter Luxus waren. Ein gutes Beispiel ist auch Japan, das sich innerhalb weniger Jahrzehnte vom Agrarstaat zu einer der größten Industrienationen der Welt gewandelt hat. Für Anleger ist natürlich die Entwicklung des Aktienmarktes in dieser Zeit interessant. Die japanische Börse beispielsweise stieg zwischen Anfang der fünfziger und Ende der achtziger Jahre um sagenhafte 24 000 Prozent. Das heißt zwar nicht, dass beispielsweise der Aktienmarkt in China genauso boomen muss, doch die Chancen stehen auf längere Sicht nicht schlecht.


Was spricht denn dafür, dass sich die Börsen der Emerging Markets über die nächsten Jahre deutlich besser entwickeln werden als die Finanzmärkte der etablierten Industrienationen ?

Erstens sind die Wachstumsraten der Emerging Markets und damit auch vieler dort an den Börsen notierten Unternehmen deutlich höher. Und überdurchschnittliches Wachstum ist in der Regel eine wichtige Grundlage für überdurchschnittliche Kursgewinne am Aktienmarkt. Zweitens sind die meisten Aktien aus Schwellenländern noch immer deutlich niedriger bewertet – also günstiger – als ihre Wettbewerber aus den Industrienationen. Dieser Bewertungsabstand wird sich mit dem zunehmenden Annähern an die Schwelle der etablierten Industrienationen durch Kursgewinnen verkleinern. Allerdings heißt das nicht, dass es nicht auch hin und wieder herbe Rückschläge im Aufschwung der Emerging Markets geben kann.


Wie sicher ist dann ein Investment in einem der aufstrebenden Schwellenländer?

Emerging Markets sind bestimmt nicht die sicherste Anlageregion und große Krisen, die es in der Vergangenheit durchaus gegeben hat, könnten im Extremfall den Großteil des Anlagekapitals vernichten, wenn man nicht aufpasst. Doch dafür winken in China, Russland und Co. eben auch deutlich höhere Gewinnchancen. Wer die Entwicklungen aufmerksam verfolgt und sich gegen große Rückschläge – beispielsweise mit Stoppkursen – absichert, dem winken überdurchschnittliche Renditen.


 


 
 
 
 
 
 
 
 




 

   
Kontakt | Mediadaten | AGBs | Partner | Impressum | Emerging Markets | Häufige Fragen?

Copyright © 2007 - www.emerging-markets-traderde - Alle Rechte vorbehalten